Stellen Sie ein kompaktes Artefakt bereit, beispielsweise eine PE‑Datei mit verdächtigen Imports und obfuskierten Strings. Ziel: Risiken grob einschätzen, erste Hypothesen formulieren, sichere nächste Schritte skizzieren. Beobachten Sie, wie die Person mit Lücken umgeht, Entscheidungen kommuniziert und Notizen strukturiert. Ein gutes Signal ist, wenn Zeitdruck nicht zu wilden Experimenten führt, sondern zu fokussierten, reversiblen Schritten, die ein späteres Team‑Handover erleichtern und Ermittlungen beschleunigen.
Geben Sie ein kurzes Incident‑Narrativ: auffälliger E‑Mail‑Anhang, ungewöhnliche DNS‑Anfragen, plötzlich verschlüsselte Dateien im Projektordner. Aufgabenziel: Zusammenhänge erkennen, Hypothesen priorisieren, Artefakte sammeln und jeden Schritt nachvollziehbar protokollieren. Wer kontextsensitiv arbeitet, kombiniert Dateimerkmale, Prozessketten, RegKeys, geplante Tasks und Netzwerkflussdaten. Achten Sie darauf, ob neben technischen Details auch Auswirkungen auf Geschäftsprozesse benannt werden, beispielsweise Datenverlust, Betriebsunterbrechung oder Compliance‑Risiken, die sofortige Stakeholder‑Information erfordern.
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